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Historische Mineraliensammlung

Die ebenso bedeutende historische Mineraliensammlung des Hauses Anhalt-Bernburg fand nach einer wechselvollen Geschichte im Jahre 1938 ihren endgültigen Platz im Museum Schloss Bernburg. Die Sammlung wurde 1783 von Fürst Friedrich Albrecht von Anhalt-Bernburg (1735-1796) in Ballenstedt gegründet. Doch ist aus dieser frühen Zeit kaum noch Material vorhanden. Im Jahr 1821 begann Bergrat Johann Ludwig Carl Zincken (1791-1862) im Auftrag von Herzog Alexius Friedrich Christian von Anhalt-Bernburg (1767-1834) mit dem Aufbau einer "Erneuerten Herzoglichen Mineraliensammlung" in Ballenstedt, deren Kurator er für etwa 25 Jahre gewesen ist. Die Mineralien des Harzes waren fast vollständig enthalten, so dass die Sammlung auch heute noch hohen wissenschaftlichen Wert besitzt. Heute sind von 240 Fundorten aus dem Harz 180 Mineralarten in der Sammlung belegt, darunter sowohl seltene historische Funde aus der Zeit seit 1783 als auch spektakuläre Neufunde nach 1990.
Dieser Sammlungsbereich wird durch Sachzeugen des historischen Bergbaues im ehemaligen anhalt-bernburgischen Harzgebiet u.a. aus der Sammlung des Oberbergrats Wilhelm Lehmer (1835-1914) ergänzt, darunter der vermutlich älteste erhaltene Berghäckel des Harzes (1609), eine Nachbildung einer Wachsscheibe aus Neudorf (1541) oder einzigartige Grubenrisse aus dem Ende des 17. bis 19. Jahrhundert.

 
 

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