|
|
Die Geschichte des Museums
Die Wurzeln des 1893 gegründeten
Museums in Bernburg liegen schon mehr als 130 Jahre zurück. Bereits 1877
gründete sich der "Verein für die Geschichte und Altertumskunde in
Bernburg", der eine beachtliche Sammlung von archäologischen Fundstücken
und heimatkundlichen Objekten überwiegend aus der Region des unteren
Saaletales zusammentrug. Weitere Sammlungs- und Ausstellungsschwerpunkte
wie Mineralogie, Naturkunde, Numismatik, zeitgenössische Kunst,
Residenzgeschichte oder das Müllerhandwerk traten in der langjährigen
Museumsgeschichte hinzu. Zunächst waren es aber die prähistorischen
Funde, die ab 1893 in einem besonders hergerichteten Rathauszimmer
gezeigt wurden. Das Museum erhielt ab 1909 im "Stadthaus" eigene
Räumlichkeiten für Ausstellungen. Bedeutende Erweiterung der
Sammlungsbestände (z. B. Münzsammlung) und Ausstellungsbereiche erfuhr
das Museum aus Anlass der 800-Jahrfeier der Stadt Bernburg im Jahre
1938. Nach dem II. Weltkrieg wurden die Sammlungen in das
Renaissanceschloss Bernburg überführt, wo fortan in wechselnden
Gebäudeteilen die Dauerausstellung sowie abwechselungsreiche
Sonderausstellungen präsentiert wurden. Ein besonders Profil gab Ottomar
Träger dem Museum Schloss Bernburg in seiner 40jährigen Tätigkeit als
Museumsdirektor (1952 bis 1992). Sein Sammlungsinteresse galt vor allem der
Gegenwartskunst aus dem Mitteldeutschen Raum. In Zusammenarbeit mit den
Bernburger Saalemühlen schuf O. Träger Ende der 1970er Jahre (und 1989
noch einmal erweitert) eine Dauerausstellung zur Technik- und
Kulturgeschichte der Mühlen. Nach 1990 wurde es als Eigenbetrieb des
Landkreises Bernburg geführt. Heute befindet sich das Museum Schloss
Bernburg in Trägerschaft der Bernburger Freizeit GmbH
(www.bernburger-freizeit.de).
Die Arbeitsgrundlage des Museums
Die
Geschichte des Museums
|
|